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Ruth Polleit Riechert

WERDEGANG und QUALIFIKATION 

// Kurzversion

Dr. Ruth Polleit Riechert studierte Kunstgeschichte in Deutschland (Universitäten Marburg, Bochum und Berlin) sowie in Großbritannien (Goldsmiths College, University of London). Sie promovierte 2012 zum Thema "Marketing und Preisentwicklung zeitgenössischer Kunst von 2000 bis 2007” an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität.

 

Ruth Polleit Riechert war im Kunstmarkt und im Marketing der Finanzindustrie viele Jahre international tätig – unter anderem für das Auktionshaus Christie's, Ketterer Kunst, die Deutsche Bank, McKinsey & Company und die LGT Bank – Privatbank des Fürstenhauses von Liechtenstein.

 

Seit 2017 berät sie unabhängig Privatinvestoren, Firmen, Start-ups und öffentliche Institutionen in Kunstfragen. Sie publiziert regelmäßig Beiträge zum aktuellen Kunstmarkt sowie zu Kunstinvestment.

 

Ihr Anliegen ist es, Menschen zu ermutigen, sich mit Kunst zu befassen und als Bereicherung ihres Lebens zu entdecken. Durch Vermittlung von Wissen möchte sie den Zugang zum Kunstmarkt für jeden ermöglichen und vereinfachen. Sie setzt sich für neue Technologien und Preistransparenz am Kunstmarkt ein und entwickelt innovatives Kunstmarketing sowie Strategien für Kunstsammlungen und Kunstinvestments.

 

Ruth Polleit Riechert war Jurymitglied bei der internationalen Ausstellung »Identität« im Jahr 2020 der Jüdischen Gemeinde Frankfurt sowie 2022 beim Preis der Kulturstiftung der Städtischen Sparkasse Offenbach in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Sie ist Mitglied der Deutschen Burgenvereinigung, des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker und dem Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte. Seit 2021 gehört sie zum Expertenteam des Studiengangs "Bildende Kunst" der ADEMA Kunstschule an der Universität der Balearen in Palma de Mallorca. 2022 war sie Jury-Mitglied für den 9. Förderpreis der Kulturstiftung der Städtischen Sparkassen Offenbach am Main für den künstlerisch-gestalterischen Nachwuchs der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Mai. Seit 2022 ist sie Kolumnistin der Frankfurter Rundschau.

  • // LANGVERSION
    Dr. Ruth Polleit Riechert ist promovierte Kunstwissenschaftlerin. Sie studierte Kunstgeschichte und Anglistik an der Marburger Universität bei Prof. Dr. Wolfgang Kemp und Prof. Dr. Heinrich Dilly (u.a). Mit einem Auslandsstipendium des Kunsthistorischen Seminars in Marburg studierte sie ein Jahr am Goldsmiths College in London History of Art, English und Computer Science. Sie setzte ihr Studium an der Ruhr-Universität bei Prof. Dr. Beat Wyss fort, um den Schwerpunkt "Zeitgenössische Kunst" zu vertiefen und Kunstgeschichte mit Betriebswirtschaftslehre (BWL) zu kombinieren. Ihren Abschluss machte sie an der Berliner Humboldt-Universität bei Prof. Dr. Horst Bredekamp. Ihre Magisterarbeit beschäftigt sich mit Malern der Düsseldorfer Kunstakademie: »Kopist oder Assimilationsgenie? Andreas Achenbach und die Holländer des 17. und 19. Jahrhunderts«. ​ Im Jahr 2012 promovierte sie am Kunsthistorischen Seminar an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität mit ihrer empirischen Doktorarbeit »Marketing und Preisentwicklung zeitgenössischer Kunst von 2000–2007«. Darin gelang es ihr erstmals Erfolgskriterien von Künstler mit Marketing- und Public Relations-Erfolgsanalysen zu messen und mit Preisentwicklungen in Verbindung zu bringen. Die Arbeit ist damit eine Grundlage für zahlreiche nachfolgende Untersuchungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst und dem Kunstmarkt. ​ Dr. Ruth Polleit Riechert ist seit mehr als 20 Jahren in der Kunst- und Finanzwelt tätig (Christie's, Auktionshaus Ketterer, Deutsche Bank, McKinsey & Company, UBS Art Banking). Sie greift dabei auf Erfahrungen in Marketing & Kommunikation, Strategie, Client Relationship Management, Private Public Partnership sowie Kunst- und Kulturmanagement zurück. So hat sie die Pressearbeit des Auktionshauses Ketterer aufgebaut, einen internationalen Wettbewerb mit Kunstschulen in Tokyo, Barcelona, Los Angeles und Offenbach und Ausstellungen in London, Tokyo, New York und Frankfurt für die Deutsche Bank geleitet, gemeinsam mit Prof. Jean-Christophe Amann eine Kunstsammlung für das neue FIFA Gebäude in Zürich entwickelt, den amerikanischen Künstler John Baldessari bei seinem PR-Auftritt aus Anlass der Veröffentlichung seines Buches auf der Art Basel begleitet und eine Kooperation zwischen McKinsey & Company und dem Museum K21 aufgebaut. 2016 entwickelte sie für die amerikanische Kunstberaterin Annelien Bruins eine digitale Marketingstrategie und editierte ihr Buch »Managing relationships in the art market - For aspiring art advisors and new art collectors«. ​ Seit 2017 setzt sie selbständig innovative Kunstprojekte an der Schnittstelle von Kunst und Wirtschaft um. Sie berät Privat- und Firmenkunden sowie öffentliche Institutionen. Mit der international etablierten Künstlerin Amparo Sard hat sie das Amparo Sard x RPR ART Mallorca Residency für Graduierte von renommierten Kunstakademien ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Frankfurter Künstler Raphael Brunk hat sie das digitale 3D ARTSPACE NEXUS gegründet. Ihr Anliegen ist es, den Zugang zum Kunstmarkt für jedermann zu ermöglichen und durch Vermittlung von Wissen zu vereinfachen. Dafür setzt sie sich für neue Technologien und Preistransparenz am Kunstmarkt ein. ​ Ruth Polleit Riechert war Jurymitglied bei der internationalen Ausstellung IDENTITÄT im Jahr 2020 der Jüdischen Gemeinde Frankfurt gemeinsam mit Prof. Bernd Kracke, Präsident der HfG Offenbach, Iris Hasler, Städel Museum und Ina Lockhart, FAZ. Sie ist Mitglied der Deutschen Burgenvereinigung, des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker und dem Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte. ​ Seit 2021 gehört sie zum Expertenteam des Studiengangs »Bildende Kunst« der ADEMA Kunstschule an der Universität der Balearen in Palma de Mallorca. Im Februar 2022 wurde ihr Buch »Kunst kaufen« im Springer Verlag veröffentlicht. 2022 war sie Jury-Mitglied für den 9. Förderpreis der Kulturstiftung der Städtischen Sparkassen Offenbach am Main für den künstlerisch-gestalterischen Nachwuchs der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Mai. Seit 2022 schreibt sie regelmäßig zum Kunstmarkt in ihrer Kolumne bei der Frankfurter Rundschau.

MITGLIEDSCHAFTEN

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MEINE MOTIVATION

»Als ich bei der Deutschen Bank und McKinsey & Company arbeitete, wurde ich oft von Kollegen angesprochen, die mich um Hilfe bei der Suche nach und dem Kauf von Kunst baten, weil sie nicht wussten, worauf sie achten und sollten und was überhaupt lohnend.

Während meines Studiums und während meiner verschiedenen Stationen in der Kunstbranche machte ich die Erfahrung, dass Preisintransparenz und der eingeschränkte Zugang zu Kunst mich davon abhielten, in Werke zu investieren. Glücklicherweise kam ich in Kontakt mit vielen Künstlern von Akademien weltweit und besonders von der Kunstakademie Düsseldorf, wo ich die Kunst von Grund auf neu entdeckte und die RPR ART® Methode für den Kunstkauf entwickelte.

Eine Erfahrung, die ich gerne weitergeben möchte: Einen einfachen Zugang zu Kunst und Künstlern zu schaffen, der es jedem ermöglicht, eine Leidenschaft für Kunst zu entwickeln, sich für sein tägliches Leben inspirieren zu lassen und sinnvoll zu investieren. 

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